Hier finden Sie die neuesten Presseberichte über die Ökumenische Hospizbewegung Bad Honnef e.V.; die aktuellsten Berichte sind immer am Anfang eingestellt.


Artikel im Generalanzeiger am 14.09.2017

 

Artikel im Generalanzeiger am 18.09.2017

 

Artikel im Generalanzeiger am 27.08.2017

 

  

Dateidownload
Abschrift eines Artikels der Bonner Rundschau vom 17.3.2017


Artikel im General-Anzeiger am 28.03.2017

 

Dateidownload
Abschrift eines Artikels des Generalanzeigers vom 28.03.2017

 

 Artikel in der Bonner Rundschau am 07.04.2017


 













Artikel im Generalanzeiger am 07.04.2017



















Artikel im Generalanzeiger am 16.01.2017

 














Artikel in der Bonner Rundschau vom 04.08.2016

 

Dateidownload
Abschrift eines Artikels der Bonner Rundschau vom 04.08.2016 über die Kooperation mit dem "Marienhof"
BR-04.08.2016.pdf [ 197.1 KB ]


Artikel im Generalanzeiger vom 04.08.2016


Dateidownload
Abschrift eines Artikels des Generalanzeigers vom 04.08.2016 über den Kooperationsvertrag mit dem "Marienhof"


 

Artikel im Generalanzeiger vom 01.04.2016

 


Dateidownload
Abschrift eines Artikels des Generalanzeigers vom 01.04.2016.

  

Artikel im Generalanzeiger vom 30.11.2015

 

Dateidownload
Abschrift eines Artikels des Generalanzeigers über eine Benefizveranstaltung

 

Artikel im Generalanzeiger vom 13.10.2015

 

 

 

 

Dateidownload
Abschrift eines Artikels des Generalanzeigers über das Konzert zum Welthospiztag.

 

 

 Artikel im Generalanzeiger vom 24.09.2015

 

Dateidownload
Abschrift eines Artikels des Generalanzeigers über eine Vereinbarung mit dem "Franziskus-Haus" in Aegidienberg.

 

 

 Artikel im Generalanzeiger vom 24.06.2015

 

 

Dateidownload
Hier können Sie einen Artikel des "Generalanzeigers" über die Einführung der neuen ehrenamtlichen Sterbebebegleiter nachlesen.

 

Artikel im Generalanzeiger vom 22.12.2014

 

Dateidownload
Hier können Sie einen Artikel des "Generalanzeigers" über die Arbeit der Ökumenischen Hospizbewegung nachlesen.

 

Artikel im Generalanzeiger vom 13.10.2014

 

Dateidownload
Hier können Sie einen Artikel des "Generalanzeiger" über das Benefiz-Konzert von Antonio Acunto vom 10.10.2014 nachlesen.

 

 

 

Atikel im Generalanzeiger vom 18.09.2014

 

Bad Honnef. Die Ökumenische Hospizbewegung Bad Honnef hat "Familienzuwachs" bekommen: gleich zwölf neue Hospizhelfer nahmen am ökumenischen Sendungsgottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Johann Baptist teil. Für sie war es feierlicher Abschluss und Neuanfang zugleich: in einem zehn Monate dauernden Befähigungskurs waren die angehenden Hospizhelfer mit den Schwerpunkten und den Inhalten der Hospizarbeit vertraut gemacht worden. Der Sendungsgottesdienst sollte nun den neuen Hospizhelfern Zuspruch und Segen für ihre Tätigkeit zukommen lassen. Pfarrer Bruno Wachten und sein evangelischer Amtskollege Uwe Löttgen-Tangermann hoben in ihren Ansprachen die Bedeutung und den besonderen Stellenwert der Hospizarbeit innerhalb des christlichen Dienstes am Nächsten hervor. Bei einem anschließenden Kennenlernabend hatten die neuen Helfer Gelegenheit, sich mit den langjährigen Mitarbeitern der Hospizbewegung auszutauschen. Von der Vorsitzenden Irmgard Kraft gab es für jeden neben einem Zerfifikat auch eine Sonnenblume, das Symbol der Ökumenischen Hospizbewegung.

 

 

Dateidownload
Hier können Sie einen Artikel des "Generalanzeigerr" vom 29.03.2014 über die Mitgliederversammlung vom 24.03.2014 nachlesen oder auch ausdrucken.
Artikel2014.pdf [ 656.6 KB ]

 

 

Artikel im Generalanzeiger vom 14.10.2013 

 

Musiker beteiligen sich an Konzerten "Voices für Hospices"
Von Roswitha Oschmann 
 

 

Bad Honnef. Schöne Klänge, eine wunderbare Stimme. Bad Honnefer Künstler musizierten, sangen und rezitierten in der Pfarrkirche Sankt Johann Baptist. Und steuerten damit ein Molekül zu einer großen Welle von Konzerten bei, die am Welthospiztag durch die Zeitverschiebung rund um den Globus schwappte.


Konzert in der Kirche Sankt Johann Baptist:  

Künstler aus Bad Honnef musizieren bei 'Voices for  Hospices'.  

Foto: Werner Melsbach

 

 

 

 

 

Mit Melodien von Händel, Bach, Vivaldi, Fauré und Pachelbel reihte sich auch die Ökumenische Hospizbewegung Bad Honnef in die Aktion "Voices for Hospices" ein. Alle zwei Jahre findet immer am zweiten Samstag im Oktober, überall um 19 Uhr, ein Konzert statt, das den Hospizgedanken in die Öffentlichkeit tragen soll. Hospizvereine in mehr als 60 Ländern der Erde beteiligten sich diesmal an dieser Aktion. 

 

Bürgermeisterin Wally Feiden als Schirmherrin der Hospizbewegung in Bad Honnef bedankte sich beim anschließenden Empfang im Pfarrheim für dieses Erlebnis. "Es war ein wunderbares Konzert. Bei solch schönen Klängen geht einem das Herz auf. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Talente es in Bad Honnef gibt", sagte Feiden und würdigte die Künstler für diesen Dienst an der guten Sache. 


Auch Irmgard Kraft, Vorsitzende der Ökumenischen Hospizbewegung, sagte Dank. Reinhild Steinschulte, Sopran und Bratsche, Katrin Simon, Gitarre, Tatjana Dietrich-Betz, Adelheid aufm Kampe, Rudolf Bojahr, Ine Buchholz, Carmen Pritzkow und Verena Schlöder, alle Violine, Ulrich Opalka, Viola, sowie Daniel Roth, Lisa Tangermann, Cello, Robert Buchholz, Cembalo und Franz Hucklenbruch, Kontrabass. 


Nicht nur die Bürgermeisterin war voll des Lobes für die tadellose Leistung. Auch viele Besucher sagten den Musikern persönlich Dank. Vom ausdauernden Applaus der rund 300 Zuhörer gar nicht zu reden. Die Künstler waren zum großen Teil Instrumentalisten des Collegium musicum. Aber auch die Selhofer Gitarristin Katrin Simon wirkte mit bei Kompositionen von Antonio Vivaldi und Gabriel Fauré und stellte dabei die Möglichkeiten dieses Instruments auf dem klassischen Sektor unter Beweis. Die geistlichen Lieder von Johann Sebastian Bach "Meine Seele lass es gehen" und "Bist Du bei mir" steuerte Reinhild Steinschulte bei. Beatrice Nini und Erika Ost, die in der Trauer- und Sterbebegleitung aktiv sind, bereicherten die Veranstaltung mit Lyrik von Hilde Domin.  

 

Der Ausgangspunkt von "Voices for Hospices" ist übrigens auf das Princess-Alice-Hospice in London zurückzuführen. Vor seinen Toren wurde 1988 ein spontanes Konzert gegeben, um die Öffentlichkeit auf die Bedeutung der Hospizarbeit aufmerksam zu machen. In diesem Jahr stand die Aktion unter dem Motto: "Ein gelungenes Leben heißt auch, in Würde zu sterben."


Dateidownload
Hier können Sie einen Artikel der Zeitschrift "Die Honnefer" über die Amtseinführung des neuen Koordinators Wilms nachlesen.

Artikel im Generalanzeiger vom 7.7.2013    

Guido Wilms ist neuer Koordinator

Bad Honnef. Im Rahmen der regelmäßigen Teamsitzungen der ehrenamtlichen Helfer der ökumenischen Hospizbewegung Bad Honnef e.V. wurde der neue Koordinator Guido Wilms von der Vorstandsvorsitzenden Irmgard Kraft offiziell begrüßt           

                                    

Der 39-jährige Diplom-Theologe und Germanist Wilms war bislang beruflich im Raum Frankfurt als Hospizkoordinator tätig. Seine Schwerpunkte in der Hospizarbeit liegen neben der Begleitung Sterbender in der Ausbildung und Weiterbildung ehrenamtlicher Hospizhelfer sowie in der Netzwerkarbeit mit ortsansässigen Institutionen.

Das Thema Hospiz und Hospizarbeit will er vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit bringen und durch Öffentlichkeitsarbeit und interne Fortbildungsmaßnahmen positive Akzente in der Hospizgruppe setzen.

Im kommenden Herbst bietet der Hospizverein folgende Veranstaltungen an: 25. September "Sterbe- und Trauerbegleitung des Buddhismus aus christlicher Sicht", Referent Dr. Werner Höbsch; 12. Oktober, "Voices for Hospiz"; 24. Oktober: "Sterbebe- und Trauerbegleitung des Judentums aus christlicher Sicht", Referentin: Frau Henny Bassenge; 14. November, "Sterbe- und Trauerbegleitung des Islam aus christlicher Sicht", Referentin: Hülya Ceylan.

Info: Guido Wilms ist zu folgenden Bürozeiten der Hospizbewegung telefonisch erreichbar: Montag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 11 Uhr. Ansonsten bitte auf den AB sprechen. Weitere Informationen unter: www.hospiz-bad-honnef.de           

Dateidownload
Hier können Sie einen Artikel des "Generalanzeigers" über die Mitgliederversammlung 2013 nachlesen oder auch ausdrucken!

Die Veranstaltung am 4. September 2012 im Katholisch-Sozialen Institut anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Ökumenischen Hospizbeweg Bad Honnef war ein großer Erfolg.

 

Dateidownload
Hier können Sie einen Artikel über die Veranstaltung nachlesen oder ausdrucken!

 

     

 

 

Dateidownload
Hier können Sie einen Artikel des "Generalanzeigers" über einen Vortrag des MdB Wolfgang Bosbach nachlesen oder auch ausdrucken!

      

Auszug aus einem Artikel im „Generalanzeiger“ vom 29.6.2010

 

 Jutta Niederländer: Reden ist der Schlüssel

Von Claudia Sülzen

 

Seit zehn Jahren begleitet Jutta Niederländer Trauernde. "Wir alle tragen einen Rucksack", sagt die Hospiz-Helferin. Trauerarbeit sei Schwerstarbeit für die Betroffenen, und jeder habe sein Tempo, das könne Jahre dauern.

     

  

 

                                          

 

'Die Aufgabe ist für mich eine unglaubliche Bereicherung', sagt Trauerbegleiterin Jutta Niederländer.

Foto: Frank Homann

 

 

 

 

Bad Honnef. "Trauer ist keine Krankheit. Aber sie kann krank machen, wenn sie nicht aufgearbeitet wird."Die das sagt, hat bereits vielen Menschen geholfen, ihre Trauer nicht imInneren zu verschließen, sondern sie zuzulassen, sie aufzuarbeiten.

An die 100 Mitmenschen hatJutta Niederländer schon in der schwierigen Zeit begleitet: Die 55-Jährige ist Trauerbegleiterin bei der Ökumenischen Hospizbewegung Bad Honnef. Und sie engagiert sich als solche seit genau zehn Jahren. "Wir alle tragen einen Rucksack mit uns herum. Da kommt jeder Verlust hinein, vom verlorenen Lieblings-Teddy als Kind bis zum ersten Abschied von einem geliebten Menschen.Und wenn der Rucksack voll ist, dann fliegt uns alles um die Ohren." Es ist ein einfaches und doch plausibles Bild. Verlust gehört zum Leben. Und wenn, wie von ihr geschildert, ein Mensch in nur zwei Jahren das Enkelkind und den Partner verloren hat?

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind Menschen verschiedenen Alters und Berufes. Sie werden qualifiziert in Befähigungskursen (Grund- und Aufbaukurs) und praktischen Einsätzen. Es gibt Weiterbildung, Supervision, Gruppengespräche und Begleitung der Koordinatorin.

Manchmal, sagt Jutta Niederländer, sitzen Trauernde vor ihr und sagen: "Ich glaube, ich werde jetzt verrückt." Und ein wenig sei es schließlich auch so: "Wir laufen neben der Spur, oder: Die Spur ist nicht mehr dieselbe. Dann ist es wichtig, hinzuhören - hinhören, nicht nur zuhören. Und Schweigen ist das Schloss, Reden der Schlüssel."

Jutta Niederländers Weg in diese ganz besondere Aufgabe begann 1993. Seinerzeit zog die zweifache Mutter von Berlin nach Bad Honnef. Die examinierte Krankenschwester mit Zusatzausbildung für die Kinder-Intensivstation - "Da stand der Tod oft amBettchen" - bewarb sich bei der Cura.

Da sie als Angestellte dort einer Kirche angehören musste, trat sie der Evangelischen Gemeinde bei. "Zuvor aber saß ich mit Pfarrer Uwe Löttgen-Tangermann zusammen, es waren sehr intensive Gespräche." Der Seelsorger war es auch, der sie auf die Hospizbewegung hinwies. "Es fließt Hospizblut durch meine Adern" ,sagt Jutta Niederländer heute. Und so absolvierte sie den Befähigungskurs als Hospizhelferin. Hospiz, diese weltweite Bewegung, steht schwer kranken Menschen, Sterbenden und ihren Angehörigen zur Seite.

Was geschieht mit den Hinterbliebenen nach dem Verlust? Jutta Niederländer erfuhr in der eigenen Familie: "Die zweite Trauer, wenn Hinterbliebene wieder funktionieren müssen, ist oft die schwerste. Früher gab es das Trauerjahr, viele Rituale", sagt sie. Heute erwarte die Gesellschaft, dass Trauernde möglichst schnell wieder im "normalen" Alltag ankommen - und "belohnt" das mit Anerkennung. Die Folge: Trauernde fühlten sich unverstanden, einsam. Und Freunde und Wegbegleiter fühlten sich auch oft überfordert.

Jutta Niederländer, die nach der Hospizbefähigung auch die zweijährige Ausbildung zur Trauerbegleiterin absolvierte, weiß: Wer zurückbleibt, braucht gerade die Gemeinschaft, Menschen, die sieannehmen und auch "aushalten", mit allen Gefühlen, mit dem Schmerzund diesem Verlorensein nach dem Verlust des Partners oder des Kindes. "Die meisten Trauernden kommen zu uns nach etwa einem Dreivierteljahr, wenn die Familie nicht mehr zuhört." Dazu komme das Gefühl, "anderen nicht zur Last fallen zu wollen". So berichtet sie von einer Frau, die immer den Raum verlässt, damit man sie nicht weinen sieht. "Was kann denn schlimmstenfalls passieren? Dass wir aushalten müssen, dass die Mutter oder die Oma weint." Bedrückend sei auch falsch verstandene Rücksichtnahme im Umfeld: "Man sollte einen Menschen nicht totschweigen. Er ist doch schon tot. Besser ist es, etwa beim Familienfest zu sagen: Jetzt hätte Opa sich eine Zigarre angezündet. Dann weiß man: Er ist nicht vergessen."

Trauerarbeit, sagt JuttaNiederländer, sei Schwerstarbeit für die Betroffenen, und jeder habe sein Tempo, das könne Jahre dauern. Besonders liegt ihr, die Einzeltreffen anbietet, die Gruppenarbeit am Herzen. Dort, sagt Jutta Niederländer, könnten sich Betroffene oft besonders gut öffnen, "trauen sich sogar, gemeinsam zu weinen". Sie betont: In etwa 60 Prozent der Fälle funktioniereTrauerarbeit in den Familien. Allerdings sei es wichtig, Anlaufpunkte zu haben,wenn man merkt: Es geht eben so nicht. Und die Trauerbegleiterin selbst? "Die Aufgabe ist für mich eine unglaubliche Bereicherung", sagt Jutta Niederländer, die auf Supervision zurückgreifen kann, etwa wenn sie merkt, ein Fall lässt sie gar nicht los. "Manchmal brauche ich Supervision, manchmal einen Seelsorger", sagt sie. Vor allem aber: Sie lebe bewusster, "schaue im Kino am liebsten Filme, bei denen ich lachen kann", schätzt jeden Augenblick. Vor allem die, wenn von ihr begleitete Menschenirgendwann sagen: "Ich glaube, jetzt schaffe ich es."

 

   

Hospizvorstand 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Spende hilft!

Ökumenische Hospiz-bewegung Bad Honnef e.V.

Spendenkonto: 156 166  

BLZ 380 512 90 

Sparkasse Bad Honnef

IBAN DE38380512900000156166

BIC WLEADED1HON