Aushalten oder Widerstehen?
Es gibt Menschen, die scheinbar nichts „aus der Bahn wirft“, selbst bei schwerster Erkrankung, selbst in der letzten Lebensphase. Sie lassen sich von widrigsten Umständen erschüttern, aber nicht zerbrechen.
Die Resilienzforschung zeigt, dass die Psyche eine Art Schutzschirm besitzt, die den Menschen widerstandsfähig(er) und krisenfest(er) machen kann. Der Kern der Resilienz ist trotz der Erfahrung von Brüchen das Vertrauen in die Fähigkeit, sein Leben gelingend leben und vollenden zu können.
Im Vortrag wird der Fragestellung nachgegangen, ob es Resilienz im Umgang mit progredienter Erkrankung, mit Krisen, Leid und Trauer gibt, was sie ausmacht und ob sie vom begleitenden Team gestützt oder gefördert werden kann.